Hier sind fürs allgemeine Geschäftsleben relevante Themen behandelt

Beschäftigte ermitteln ihren Mobile-Work-Typ

  • Forschungsprojekt zum Mobilen Arbeiten geht in eine neue Runde: Beschäftigte bewerten eigene Erfahrung mit dem Thema
  • Verantwortlich sind der Messeveranstalter spring Messe Management, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) sowie das Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH) 

Mobiles Arbeiten ist auf dem Vormarsch: Dies ergab ein Forschungsprojekt, das der Messeveranstalter spring Messe Management im vergangenen Jahr initiiert hatte. Nun geht die Untersuchung in die nächste Runde: Während in der ersten Befragung Unternehmensvertreter über Rahmenbedingungen von mobiler Arbeit berichteten, können ab sofort Beschäftigte verschiedener Berufsgruppen und Branchen ihren persönlichen „Mobile-Work-Typ“ ermitteln.

Die Arbeitswelt durchzieht aktuell ein tiefgreifender, technologiegetriebener Wandel hin zu vollständiger Digitalisierung und Flexibilisierung. Arbeit verliert mehr und mehr den Bezug zu einzelnen, stationären Arbeitsorten. Durch den selbstverständlich gewordenen Einsatz von leistungsstarken, mobilen und vernetzten IT-Geräten wie Laptops, Tablets und Smartphones können wir nahezu jede Arbeit unabhängig von Ort und Zeit ausführen. Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten ist laut aktuellen Studienergebnissen schon mobil tätig.Doch wie beurteilen Beschäftigte in verschiedenen Berufen und Branchen diese Entwicklung? Sind sie dem mobilen Arbeiten gegenüber aufgeschlossen und verfügen sie über die nötigen Kompetenzen? Wie gut unterstützen Arbeitgeber sie aus ihrer Sicht dabei? Welche Auswirkungen hat mobiles Arbeiten auf das Wohlbefinden der Beschäftigten? Diesen Fragen geht die Studie „Mobile Work 2017“ nach – eine gemeinsame Initiative des Messeveranstalters spring Messe Management, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) sowie des Büros für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH).

Perspektivenwechsel vom „Wir“ zum „Ich“

„Der Trend hin zu mobilen Arbeitsformen beeinflusst die Anforderungen an die Mobile Worker, an ihre Führung sowie an die Gestaltung ihrer Arbeitsplätze“, konstatiert Prof. Dr. Jochen Prümper, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und wissenschaftlicher Leiter der Studie. „Im vergangenen Jahr haben wir Personalverantwortliche und Führungskräfte danach gefragt, wie sie mobiles Arbeiten bei sich in den Organisationen begleiten und welche Effekte sie damit erzielen. Nun machen wir einen Perspektivenwechsel vom ‚Wir‘ der Arbeitgeber zum ‚Ich‘ der Beschäftigen: Jeder kann nun aus eigener Perspektive seinen Mobile-Work-Typ bestimmen“, so der Studienleiter. Dafür bieten die Studienautoren den Befragten einen Benchmark mit anderen Teilnehmern an. Es besteht die Möglichkeiten, diesen sozialen Vergleich auf Wunsch nach Abschluss des Fragebogens anzufordern.

Mobiles Arbeiten als Zukunftstrend und Messethema

„Mit der Studie ‚Mobiles Arbeiten 2016‘ haben wir bereits wichtige Grundlagen rund um das Thema erarbeitet und damit ein großes Medienecho erzielt“, berichtet Ralf Hocke, Geschäftsführer von spring Messe Management. „Gleichzeitig sind noch viele Fragen offen, die wir nun aus Perspektive der Beschäftigten anschauen möchten. Die Erkenntnisse stellen wir der HR-Community und weiteren Interessierten kostenfrei zur Verfügung und lassen sie außerdem auch in die Programmplanung unserer Messen einfließen“, betont der Messechef. Insbesondere auf der Messe PERSONAL2017 Nord in Hamburg kommt das Thema mit dem Spotlight „Mobile Mindset“ intensiv zum Tragen.  

Über die Studie „Mobile Work 2017“

Die Studie „Mobile Work 2017“ ist eine Initiative des Messeveranstalters spring Messe Management. Als Partner für die Durchführung und wissenschaftliche Auswertung begleiten die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) und das Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH) das Projekt. XING News unterstützt die Studie als Medienpartner. Die Befragung lief im Zeitraum vom 13. Februar bis 17. März 2017. Erste Ergebnisse stellte Prof. Dr. Jochen Prümper (HTW – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) am Dienstag, 25. April, bei der Eröffnung der Messe PERSONAL2017 Nord ab 9.30 Uhr in Hamburg vor. 

Effizienter durch bessere Technik

Hamburg, 21.09.2017

In Zeiten des digitalen Wandels hält eine Fülle an Technologien im Büro Einkehr, die den Arbeitsalltag effizienter gestalten sollen. Doch nicht alle technischen Anwendungen sind auf den ersten Blick verständlich und ohne Vorwissen zu nutzen – mit folgeschweren Konsequenzen, wie eine aktuelle Studie* des Büroexperten Sharp Business Systems in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide ergab. Demnach meiden viele Büroangestellte komplizierte Technik und – schlimmer noch – dichten ihr teilweise sogar einen Defekt an, um sie nicht weiter nutzen zu müssen. Produktives Arbeiten? Mitnichten.Verschenktes Potenzial: 52 Prozent der Büroangestellten wären mit besserer Technik produktiver

Schummeln statt Einarbeitung: Jeder Dritte gibt den Defekt eines Gerätes vor

Alltagsszenario im Büro: Eine Konferenz findet mit Teilnehmern an verschiedenen Standorten statt, Dokumente und Bildschirme müssen untereinander geteilt werden. Da macht sich schon einmal Panik breit: Wie funktioniert das noch gleich? Gerade einmal 26 Prozent der befragten Büroangestellten wüssten sich selbst zu helfen und beherrschen die Technik. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) ziehen es vor, das Problem ganz grundsätzlich zu umgehen und die komplizierte Bürotechnik einfach nicht zu nutzen. 40 Prozent der Befragten verwenden lieber eigene Geräte, wie Smartphones oder Laptops im Büro, weil es dabei keiner neuen Einarbeitung bedarf. Und sogar jeder dritte Befragte (37 Prozent) gibt vor, ein Gerät sei defekt, nur, um es nicht weiter verwenden zu müssen.

Informationsaustausch unter Kollegen? 41 Prozent könnten mitteilungsbedürftiger sein

Rund die Hälfte aller Befragen (52 Prozent) ist überzeugt, dass sie produktiver arbeiten würden, wenn bessere Technologien zur Verfügung stünden. Weitere 41 Prozent räumen ein, dass sie dem Austausch mit Kollegen anderer Abteilungen mehr Priorität einräumen würden, wären nur die technischen Hürden nicht so hoch. Neben mangelndem Informationsaustausch leidet ganz eindeutig die Produktivität unter dem Technik-Chaos.

Auf den Digitalisierungs-Zug aufspringen! Aber wie?

„Wenn wir auf den Digitalisierungs-Zug aufspringen wollen, müssen wir drei entscheidende Dinge beachten: Erstens: Auf die Mitarbeiter hören. Wenn Technik nicht sinnvoll und umfassend genutzt wird, ist sie offenbar erklärungsbedürftig. Zweitens: Weiterbildungen anbieten. Gerade in Zeiten der Digitalisierung haben sich die Mitarbeiter einer Vielzahl von neuen Technologien zu stellen. Durch Weiterbildungen und lebenslanges Lernen kann ihnen jedoch die Scheu vor der Nutzung genommen werden. Und drittens: Weniger ist manchmal mehr. Bedienungsanleitungen sollten keine Doktorarbeit sein. Die Technik, die wir jeden Tag im Büro nutzen, muss intuitiv sein und uns den Arbeitsalltag effizienter machen und darf uns nicht zusätzlich einen großen Aufwand bereiten“, so Professor Dr. Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e.V.

Familienunternehmen – 6 Tipps zur Nachfolge

veröffentlich von: Betina Lasingeram: 01. Februar, 2017 in unternehmerweb.at

Familienbetriebe sind nicht nur ein wesentlicher Pfeiler des Wirtschaftsstandortes Österreich, sondern sie tragen sowohl gesellschaftlich als auch kulturell wesentlich zu prosperierenden Regionen bei. Unter anderem zeigt sich das daran, dass der Kunde immer „König“ ist. Es ist wichtig, zu diesem ein gutes Verhältnis aufzubauen, egal wie lange dieses währt.

Fundament für zukünftige Wirtschaftsleistung

Familienunternehmen meistern dadurch schwierige Zeiten, indem sie versuchen ihre Mitarbeiter zu halten und so von deren Erfahrung und Einsatz für das Unternehmen möglichst lange profitieren zu können. Das zeigt sich meist daran, dass es wenig Fluktuation in Familienunternehmen gibt. Es wird großen Wert darauf gelegt, gute Lieferantenbeziehungen zu haben. Es ist oft das Persönliche im täglichen Geschäft, dass neben der Leistung und der Qualität, als wesentlicher Faktor zum Erfolg beiträgt.

Gearbeitet wird im Familienunternehmen nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“.

Daher sollte bei der Übergabe des Familienunternehmens an nahe Verwandte im Besonderen darauf geachtet werden. Damit die Nachfolge glückt, braucht es eine wirklich gute Vorbereitung. Man sollte diesen anstehenden Prozess möglichst von vielen Seiten betrachten, drehen und wenden, um ihn wirklich zu begreifen und danach handeln zu können.

6 Tipps zur geglückten Betriebsübergabe.

Nehmen wir an, der Sohn soll den Betrieb vom Vater übernehmen. Da wäre es klug, vorab folgende Überlegungen anzustellen.

Tipp 1 – Wie attraktiv ist das Familienunternehmen eigentlich?

Als Übergeber sollte man sich ehrlich die Frage stellen: Wie attraktiv ist mein Unternehmen für meinen Nachfolger? Ist es noch immer „das Unternehmen“ im Ort, in der Stadt, im Land für die bestehenden Kunden und für potentielle Neukunden? Nach eingehender Beantwortung könnte dies auch bedeuten, zusätzliche neue Investitionen zu tätigen, um dass Unternehmen übergabereif machen zu können.

Tipp 2 – In anderen Unternehmen schnuppern

Der Sohn könnte ein paar Tage in einem oder mehreren Unternehmen schnuppern, um das Gewohnte mal zu verlassen und eine andere Perspektive einnehmen. Ist das geschehen, lässt es sich mitunter gut darüber reden, welche Erfahrungen dabei gemacht wurden und ob man das eine oder andere für den Übernahmeprozess verwenden könnte.

Tipp 3 – Wie groß ist der Wunsch, das Familienunternehmen wirklich zu übernehmen?

Da sollten klare Fragen an den Sohn, der den Betrieb übernehmen soll, gestellt werden. Eine mögliche Frage dazu wäre: „Würdest Du diese Rolle, diese Funktion auch übernehmen, wenn Du nicht ins Familienunternehmen geboren worden wärst?“. Da bedarf es ein wenig Mut und Ehrlichkeit, aber diese währt bekanntlich am Längsten.Als Vater, der den Betrieb übergibt, sollte man seinem Nachfolger die nötige Zeit geben, diese Frage zu beantworten.

Tipp 4 – Rechtzeitig den Nachfolger ins Unternehmen einbinden und ihm Verantwortung übergeben.

Damit schlägt man gleich drei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen steigert es das Selbstwertgefühl des Übernehmers, wenn er bereits vor Übernahme im Betrieb reüssieren kann. Dann hilft es dem Eigentümer, sich langsam aus dem Unternehmen herauszuziehen und nach und nach loszulassen. Das ist ein wichtiger und natürlicher Prozess, dem man ruhig die nötige Zeit einräumen darf. Und zu guter Letzt schafft es Vertrauen unter den Mitarbeitern, die sich erst an den neuen Eigentümer gewöhnen müssen.

Tipp 5 – Bei interner Übergabe muss klar der Unternehmer, nicht der Sohn im Vordergrund stehen.

Wichtig bei der internen Übergabe ist es, den Betrieb nach außen hin als Unternehmer und nicht als Familienmitglied zu präsentieren. Hat man für gewisse Bereiche die Verantwortung und geht damit nach draußen, ist man für den Kunden oder Lieferanten der Unternehmer, nicht der Sohn des Unternehmers.

Tipp 6 – Was folgt nach der Übergabe?

Das ist eine wichtige Frage, die sich der Vater auf jeden Fall rechtzeitig stellen sollte. Wirklich gezielt danach fragen und sich einen klaren Zeitpunkt überlegen, wann das beantwortet werden soll. Nicht aufschieben und sagen, das kommt schon noch.

Verfasserin

Betina Lasinger

Lasinger Unternehmensnachfolge wird von Mag. Judith Betina Lasinger geführt und bietet langjährige Expertise in den Bereichen strukturierte Suche & Auswahl von Menschen für geeignete Aufgaben und Unternehmen (20jährige Führungserfahrung in Eigentümerunternehmen sowie Konzernen), Begleitung von Veränderungsprozessen, Verhandlungsführung und Umsetzung von Unternehmenskäufen sowie Verkaufsprozessen an.

http://www.lasinger-unternehmensnachfolge.at